Was ist ein Takt?

Ordnung muss sein – auch in der Musik. Um ein Musikstück gliedern zu können, benötigt man den Grundschlag und die sogenannten Takte.

Der Grundschlag, manchmal auch „Metrum“ oder „Beat“ genannt, gliedert das Stück in gleichmäßige Abschnitte. Es beschreibt außerdem das Tempo eines Liedes.
Das Wort „Takt“ kommt vom Lateinischen „tactus“, was so viel wie Schlag bedeutet. Das lässt sich gut merken, denn ein Takt besteht aus einer bestimmten Zahl von Schlägen. Diese Anzahl hängt davon ab, um welche Taktart (mehr zu diesem Thema folgt morgen) es sich handelt.

Sicher habt ihr auch schon mal etwas von „Volltakt“ und „Auftakt“ gehört. Diese Begriffe beschreiben den Anfang eines Stückes.
Beginnt ein Lied im Volltakt, dann bedeutet das, dass der erste Takt aus der vollständigen Anzahl von Schlägen besteht, also auf dem ersten Schlag des Taktes anfängt. Handelt es sich dagegen um einen Auftakt, dann beginnt das Stück erst auf dem zweiten, dritten, vierten etc. Schlag. Der erste Takt ist hier also kein vollständiger Takt.

Im Notenbild werden die Takte optisch durch vertikale Striche, die sogenannten Taktstriche, getrennt.

Welche Pausenzeichen gibt es?

In einem Musikstück gibt es neben klingenden Noten auch kurze und längere Momente der Ruhe. Um diese Momente aufzuschreiben und festzuhalten, werden diese Pausenwerte anhand verschiedener Symbole unterschieden. Pausen haben den gleichen Wert wie die gleichnamigen Noten.

Ganze Pause:
Eine ganze Pause füllt einen ganzen 4/4 Takt. Das Pausensymbol befindet sich „hängend“ an der 2. Notenlinie von oben.

Halbe Pause:
Zwei halbe Pausen genügen, um einen 4/4 Takt zu füllen. Die Darstellung für die Halbe Pause ist „liegend“ auf der mittleren Notenlinie angeordnet.

Viertel Pause:
Hier füllen 4 Pausen einen ganzen 4/4 Takt. Das Pausensymbol beginnt im obersten Zwischenraum und endet im untersten.

Achtel Pause:
Logischerweise werden hier acht Pausen benötigt, damit ein 4/4 Takt voll ist. Das Zeichen für die Achtel Pause erinnert etwas an die Achtel Note (mit einem „Fähnchen“). Es beginnt im 2. Zwischenraum von oben und endet in der 2. Linie von unten.

Sechzehntel Pause:
damit auch hier der 4/4 Takt vollständig ist, werden sechzehn Pausen benötigt. Die Darstellung der Sechzehntel Pause ähnelt der Sechzehntel Note (mit zwei „Fähnchen“). Sie beginnt im 2. Zwischenraum von oben und endet in der untersten Notenlinie.

Welche Notenwerte gibt es?

In der Musik wird jede Note eine gewisse Zeit lang gespielt. Um diese Zeit genau zu bestimmen, wurden verschiedene Notenwerte definiert.

Der einfachste Notenwert ist die Viertelnote. Sie ist genau eine Zähleinheit lang. Als kürzere Notenwerte gibt es z.B. die Achtelnote (eine halbe Zähleinheit) sowie auch die Sechzehntelnote (eine viertel Zähleinheit). Längere Noten sind die halbe Note (zwei Zähleinheiten) sowie die ganze Note (vier Zähleinheiten).

Ist hinter einer Note ein Punkt, wird diese um die Hälfte ihres Wertes verlängert. So ist zum Beispiel eine halbe Note mit Punkt drei Zähleinheiten lang.

Über Haltebögen können Noten mit verschiedenen Zählzeiten verbunden werden, so dass jegliche Spieldauer eines Tones definiert werden kann.

Was ist ein Notenschlüssel und was hat er mit den Notenlinien zu tun?

Um Musik auf Papier zu bringen, hat sich in der westlichen Musik über viele Zwischenschritte ein System aus fünf waagerechten, parallelen Notenlinien in gleichem Abstand durchgesetzt. Die Noten- und Pausenzeichen werden auf oder zwischen den Linien platziert, teilweise auch mit Hilfslinien darüber und darunter gesetzt. Die Grundidee für dieses Liniensystem hatte Guido von Arezzo schon um 1025. Doch das reicht noch nicht, um die Musik vom Notenblatt auch spielen zu können. Notenschlüssel zeigen dem Musiker an, welche Tonhöhe die Notenlinien repräsentieren.

Die beiden wichtigsten Notenschlüssel für die Notation der Akkordeonnoten sind der Violinschlüssel für das Tastenspiel mit der rechten Hand (erfunden um 1200) und der Bassschlüssel für den begleitenden Bass mit der linken Hand. Nach ihrer Position werden sie auch als G-Schlüssel und F-Schlüssel bezeichnet. Der Violinschlüssel legt das g’ auf der zweiten  Linie von unten fest, indem sich dessen bauchiger Teil um sie windet. Der Bassschlüssel bestimmt die zweite Linie von oben zum kleinen f, indem er auf ihr startet und seine zwei Punkte den Ton einschließen.

Am 22. Dezember ist es endlich wieder so weit!

Nachdem es letztes Jahr auf Grund des Gewandhauskonzertes leider kein Jahresabschlusskonzert gab, spielen eure Bernhard.t.iner am Samstag vor Heiligabend endlich wieder weihnachtliche Melodien in der Kongresshalle am Zoo.
Um euch die Wartezeit auf Weihnachten und auf dieses Konzert ein wenig leichter zu machen, haben wir auch dieses Jahr einen Adventskalender für euch vorbereitet.

Tag für Tag schauen wir gemeinsam in die Welt der Musik und lassen uns von Trillern, Intervallen und Partituren überraschen. Ihr versteht nur Bahnhof? Keine Panik! Ab dem 1. Dezember durchstöbern wir mit euch das 1×1 der Musik und erklimmen mit der Tonleiter die Grundlagen der Notenwelt. Ihr dürft gespannt sein.

Zwergenprobelager in Colditz – Tag 3

Heute ist der letzte Tag vom Zwergenlager. Nachdem wir 8 Uhr geweckt wurden und unsere Betten abgezogen hatten, ging es frühstücken. Es gab Quarkkeulchen und andere Leckereien. Als jeder wieder in seinem Zimmer war, hieß es packen, packen, packen, denn für 10:30 Uhr war schon die Generalprobe angesetzt. Dank einer zwar verspäteten aber erfolgreichen Generalprobe und einem leckeren Mittagessen, war jeder satt, glücklich, aufgeregt und gespannt auf das folgende Konzert. Dieses begann auch gut und jeder gab sein Bestes. Dann warteten alle auf den Einsatz der Orgel…
…Alles hat geklappt!
Es war ein voller Erfolg. Das dankbare Publikum wollte uns gar nicht gehen lassen. Aber nach 3 Zugaben muss auch mal Schluss sein.
Nach diesem tollen Abschlusskonzert in der Stadtkirche von Colditz ging es dann für alle wieder nach Hause.

Bericht:  Alexandra und Lennox Heimpold

Zwergenprobelager in Colditz – Tag 2

Heute sind wir um 08:00 Uhr aufgestanden. Und danach haben wir unsere Betten gemacht. Wir sind 08:30 Uhr frühstücken gegangen. Nach einer kurzen Pause spielten wir Akkordeon in den Übungsgruppen. Es gab dann Mittagessen und wir wurden von dem Bus zum Baden abgeholt. Im Freizeitbad Riff hatten wir viel Spaß. Wir sind zum Beispiel gerutscht, haben Wasserball gespielt und sind vom 3 m Turm gesprungen. Nach ca. 90 min. sind wir zurück zum Schloss gefahren und konnten noch einmal Akkordeon üben. Zum Abendessen gab es Quarkkeulchen. Diese waren sehr lecker. Danach haben wir noch mal 1 Runde zusammen geprobt. Die Fortschritte waren deutlich zu hören. Zum Gag-Abend konnten wir sehr coole und schöne Sachen erleben.

Bericht: Lena Bauer, Diana Despang, Greta Ende, Helen Grüner, Helena Kern, Emely Sadowski, Miriam Schwarz

Zwergenprobelager in Colditz – Tag 1

Um 15 Uhr ist das Abenteuer los gegangen. Nachdem wir im Schloss Colditz ankamen haben wir dieses erkundet und die Koffer ausgepackt. Nun ging es für 1 Stunde zu den Gruppenproben, in denen wir viele neue Noten bekommen haben, wie z.B. „Ferien mag jedes Kind“ oder „Du brauchst ein Lied“. Nun gab es Abendbrot und jeder konnte entscheiden, ob er oder sie lieber Suppe, Brötchen, Brot oder Salat essen wollte. Danach war wieder etwas Zeit zum Koffer auspacken oder Akkordeon spielen, bis dann die erste gemeinsame Probe anstand. Anschließend war es Zeit die Tischtennisschläger zu suchen oder sich einzusingen, denn jeder konnte entscheiden, ob er oder sie Tischtennis spielen oder Vorsingen wollte. Beim Vorsingen wurden die „Ode an die Freude“, „Peter der Pinguin“ und „Du brauchst ein Lied“ gesungen. Am Ende wurde entschieden, dass alle Sänger geeignet sind. Statt einem Tischtennisturnier wurde lieber die chinesische Variante gespielt.

So ging der erste aufregende Probelagertag erfolgreich zu Ende und es hieß für alle ab ins Bett. 😉

 

Bericht:  Sandra Despang, Laura Janasch, Katharina Kage, Emily Klokow, Sophia Wagner

Juniorprobelager in Neudorf – Tag 4

Heute Morgen ist unser Zimmer noch vor der regulären Aufstehzeit aufgewacht und duschen gegangen. Nachdem wir ein paar Stunden später mit dem Frühstücken fertig waren, packten wir unsere Koffer zu Ende und machten unsere Zimmer sauber. Dann stand eine Fahrt zum höchsten Berg Ostdeutschlands, dem Fichtelberg, an. Als wir endlich an dessen Fuße angekommen waren, sind wir mit der dortigen Schwebebahn gefahren und haben oben das wunderschöne Panorama genossen. Außerdem haben wir noch schnell ein Gruppenfoto geschossen. Anschließend bekamen wir noch die Chance die Sommerrodelbahn zu benutzen.
Als wir etwas später wieder in der Jugendherberge angekommen waren gab es Mittagessen. Danach ging es auch schon nach Wiesenbad. Nachdem wir im Kurhaus unsere Akkordeons abgestellt hatten, teilte uns eine Mitarbeiterin mit, dass wir ein Eis bekommen könnten. Natürlich nutzten wir diese Gelegenheit.
Das anschließende Konzert war sehr schön und wir bekamen viel Applaus. Wir erhielten sogar so viel Beifall, dass wir die Zugabe in die Länge strecken mussten. Nach dem Konzert spendierte uns Frau Bernhardt noch ein Eis. Etwas später waren wir schon wieder auf dem Weg nach Hause und das tolle Probelager war leider schon zu Ende.


Bericht: Caroline Frey und Susann Kuhlow

Juniorprobelager in Neudorf – Tag 3

Putzmunter sind wir aufgestanden und haben uns beim Frühstück gestärkt. Danach stand auch schon wieder eine Probe an, die so gut geklappt hat, dass alle am Ende einen schiefen Ton spielen mussten, damit das anstehende Konzert ein riesen Erfolg wird. Voller Tatendrang ging es dann zum Mittagessen und anschließend zum Freibad Sehmatal. Die Technik ist dann eher zum Auftrittsort zu fahren, um alles aufzubauen. Das Konzert war richtig super und das Publikum total begeistert. Im Anschluss sind wir mit etwas Verspätung in die Jugendherberge gefahren. Dort wurde schnell gegessen und noch ein Gruppenfoto gemacht, bevor dann der Gagabend starten konnte. Nach vielen Gesanseinlagen, Dichtungen, Pantomime und Zaubertricks gingen wir dann erheitert schlafen.


Bericht: Maurice Klokow, Danilo Spina und Bruno Tucholke