1999

Es kamen wie in jedem Jahr allerlei
Musikschullehrer aus ganz Deutschland herbei.

Sich in Leipzig bei einer Tagung auszutauschen
und hatten Gelegenheit unserem Orchester zu lauschen.

Zum Tag der Sachsen im schönen Riesa auch
lauschten uns Zuschauer mit vollem Bauch.

Natürlich durfte ein musikalisches Gastgeschenk nicht fehlen,
wer ahnt, welches wir samt Requisiten bis heute gern wählen?

Antwort: Hier sind die Tulpen aus Amsterdam gemeint, zu denen unsere Sänger immer die passenden Holzschuhe und Hauben tragen. 😉

1998

1998 hieß es Weltrekord und Guinnessbuch,
denn neben den Bernies aus der Messestadt,
kamen fast 1.500 Akkordeonspieler zu Besuch,
und so fand das größte Akkordeonkonzert statt.

Auch eine Reise nach Holland war auf dem Plan,
die Bernis zum ersten Mal international.
Traumhaft durch Amsterdam mit Boot und Khan
schipperten wir in den Grachten und Kanal.

Zudem wurde unsere erste CD produziert.
Und es gab ein Konzert, besonders ganz und gar,
so lauschten über 1.000 Zuschauer interessiert,
wisst ihr noch, in welchem Haus dieses Konzert war?

Antwort: im Gewandhaus zu Leipzig

1997

In diesem Jahr begann die Zeit
von uns´rem jährlich größten Werk.
Die Tournee stand auf dem Plan
zur JH nach Bad Lauterberg.

Mit Konzerten rund um den Harz
begeisterten wir Mann, Kind, Frauen
Und durften auch ins Vogtland fahr´n
zum Tag der Sachsen nach Plauen.

Das Publikum war sehr fidel
und stand auf, wie es erscheint
im Rhythmus zu dem einen Stück
Welches Lied ist wohl gemeint?

Antwort: Gemeint war hier „Oh when the saints“, unsere Version des bekannten Gospelstückes „When the Saints Go Marching In“ 😉

1996

Was braucht es denn – komm sag es nur,
zu gründen ein Orchester für eine Rezeptur?

Man nehme eine Frau mit Schwung,
schon hat man die Orchesterleitung.

Dann 44 Schüler, eher klein als groß
die Mischung machts schon fast famos.

Noch 4 Jahr Übung und einen Namen,
woher die Bernis wohl ihre Akkordeons haben?

Antwort: Der Großteil unserer Akkordeons wird in den Harmonawerken in Klingenthal produziert.

2020

Nichts war in diesem Jahr bisher
wie wir es kannten die vielen vorher.

Der Unterricht geschah oft online,
Konzerte und Tournee durften nicht sein.

Eine Hochzeit feierten wir im kleinsten Kreis,
alles andere verschob sich um ein Jahr, so sei’s!

Doch etwas Gutes gabs durchaus,
der erste TDME* entstand daraus.

Die Idee zu musizieren allein und doch zusammen,
mit welchem Lied nochmal hatten wir sie vorweggenommen?

Auch wenn in diesem Jahr vieles anders ist als sonst, möchten wir nicht auf unseren Adventskalender verzichten. Da unser Orchester im nächsten Jahr schon ein Vierteljahrhundert alt wird, werden wir euch hinter jedem Türchen ein Gedicht zu einem Jahr im bisherigen Bestehen des BAO präsentieren. Passend dazu gibt es am Ende jedes Gedichtes eine kleine Rätselfrage. Wenn ihr die Antwort kennt, dürft ihr sie gerne unter dem Beitrag kommentieren. Die Auflösung folgt dann am nächsten Tag. Los geht es übermorgen mit dem Jahr 1996.
Viel Freude! 😊

*Tag der musikalischen Einheit

Es gab Pauke, Saxofon, Amboss und Geige.
Aber nun gehen unsere Türchen zu Neige.
Darum wünschen wir von Herzen ein fröhliches Weihnachtsfest,
welches sich besonders gut mit Akkordeonklängen feiern lässt.

Antwort: Unser erstes gemeinsam-einsam-Video haben wir zu „Hey, wir woll’n die Bernis (Eisbären) seh’n“ erstellt.

Die Geige

Das letzte Türchen ist nun dran,
Weihnachten endlich beginnen kann.
Zum Abschluss präsentieren wir – Die Violine
Und holen diese für euch aus der Vitrine.

Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ uns so gefiel,
als für die Violine typisches Beispiel,
dass wir spielten diese schönen Noten
und das Stück mit Akkordeon darboten.

Auch Pachelbels „Kanon in D-Dur“
Ist ursprünglich für Streicher nur.
Doch erklang aus dieser Komposition
Schon so mancher Akkordeonton.

Es gab Pauke, Saxofon, Amboss und Geige.
Aber nun gehen unsere Türchen zu Neige.
Darum wünschen wir von Herzen ein fröhliches Weihnachtsfest,
welches sich besonders gut mit Akkordeonklängen feiern lässt.

Die Laute


Steht eine größere Familienfeier an und der Abend ist bereits etwas fortgeschritten, erfreut sich ein Instrumentalstück großer Beliebtheit und lockt die Gäste auf die Tanzfläche – der Syrtaki. Dieser wird korrekt in einer Reihe getanzt und die Tänzer legen ihre Arme über die Schultern der Nachbarn. Dies unterscheidet ihn von vielen traditionell griechischen Tänzen, die meist im Kreis getanzt werden, während sich die Tänzer an den Händen fassen. Bekannt wurden das Stück und der Tanz durch den Film „Alexis Sorbas“ – deshalb findet man es in unserem Repertoire unter „Zorba’s Dance“.
Für das Stück wird eine Laute verwendet – ein Zupfinstrument, das einer Gitarre ähnelt. Nach mehreren Überlieferungen wurde die Laute von den Arabern nach Europa gebracht und wird seitdem sehr gerne in der europäischen Musik genutzt.



Die Gitarre


Sechs Saiten, mehr benötigt es nicht um die Menschen zu verzaubern. So schmelzen am Lagerfeuer zu schöner Gitarrenmusik nicht nur Marshmallows. 1982 gelang es Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ beim Eurovision Song Contest die Menschen zu verzaubern. Nur mit ihrem Gesang. Und einer Gitarre.

Kein Wunder, dass wir also nicht nur typische Gitarren-Stücke im Repertoire haben, sondern dieses Instrument zu Konzerten bei uns hin und wieder auch eingesetzt wird. Sogar die E-Gitarre haben wir schon verwendet. In John Miles „Music was my first love“ gibt es für die elektronische Gitarre ein einprägsames Solo, welches wir mit dem Originalinstrument interpretiert haben.