Orchestertournee in Juliusruh – Tag 2

Heute war der erste vollständige Tag an der Ostsee. Nachdem alle fertig waren mit Frühstücken ging es auch schon zur ersten Probe, um am Nachmittag ein tolles Konzert hinzulegen. Nachdem sich anschließend alle beim Mittag gestärkt hatten, ging es mi dem Bus in Richtung Binz. In der Konzertmuschel am Kurplatz fand nämlich das erste Konzert statt. Währenddessen hatten wir ordentlich mit dem Wind zu kämpfen, denn die Noten sind uns allen nur so um die Ohren geflogen. Das hatten wir natürlich nicht vorher geprobt. 😉

Das Konzert war dennoch sehr erfolgreich und die Gäste haben sich sehr über das Programm gefreut und uns sogar geholfen die Noten wieder einzufangen. Anschließend ging es wieder zurück zu unserer Unterkunft und wir konnten den Abend individuell ausklingen lassen.

Bericht: Sarah Vogel

Orchestertournee in Juliusruh – Tag 1

Heute ging es endlich los! Die Tournee 2019 auf die Insel Rügen begann. Der Bus startete 7 Uhr am CCL und 7:45 Uhr ist der Rest in Grünau zugestiegen, doch losgefahren sind wir mit etwas Verspätung erst 8:30 Uhr.

Den ersten Stopp machten wir in Flämmingen für eine halbe Stunde. Dann ging die spannende Fahrt weiter. Insgesamt haben wir 3 Zwischenstopps eingelegt. Als wir über den Rügendamm gefahren sind, nutzten alle die Gelegenheit, um Fotos von der schönen Insel zu machen. Gleich danach hatten wir den letzten Stopp an der Insel-Brauerei und der Alten Pommernkate. Um ca. 17:15 Uhr sind wir nach etwa 9 Stunden Fahrt inkl. Pausen endlich in Wittow angekommen. Nun hieß es Koffer auspacken und Betten beziehen. Dann gab es 18:15 endlich Abendessen und alle waren froh etwas Warmes im Bauch zu haben. Eigentlich war im Anschluss eine Probe angedacht, aber diese fiel leider aus, da alle sehr fertig waren. Es war für den Abend also uns frei überlassen, ob wir zum Sommertanz gehen, den Strand erkunden oder individuell üben.

Wir denken, dass heute alle früh schlafen gehen, um für das morgige Konzert fit zu sein.

Bericht: Sarah Etzold und Charlotte Löschner

Nach zwei Jahren im Harz geht es nun heute wieder zur Tournee auf die Insel Rügen!

Ihr habt folgende Möglichkeiten uns live zu erleben:

– Sonntag 07.07.2019, 15:00 Uhr, in der Kurmuschel am Kurplatz Binz
– Montag 08.07.2019, 19:00 Uhr, an der Kreidebrücke Wiek
– Dienstag 09.07.2019, 11:00 Uhr, im Strandpavillon Göhren
– Dienstag 09.07.2019, 19:00 Uhr, im Hotel Aquamaris in Juliusruh
– Freitag 12.07.2019, 14:00 Uhr, im Hafen Lauterbach

 

Ein fröhliches Osterfest

Das Osterei

Hei, juchei! Kommt herbei!
Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort
und an jedem Ort!
Ist es noch so gut versteckt.
Endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei! Dort ein Ei!
Bald sind’s zwei und drei.

– Hoffmann von Fallersleben –

Das Bernhard.t.iner Akkordeonorchester wünscht allen ein schönes und erholsames Osterfest.

Was ist die Braille-Notation?

Für Menschen, die Noten nicht sehen können, gibt es eine spezielle Musiknotation. Diese wurde von Louis Braille entwickelt und wird daher auch Braille-Notation genannt. Sie verwendet die selben sechs Punkte wie die ebenfalls von ihm entwickelte Blindenschrift für Texte.

In der Musikschrift stehen die obersten vier Punkte für die Tonhöhe und die unteren beiden Punkte für den Notenwert. Da diese Zeichen nicht darstellen, um welche Oktave es sich handelt, gibt es spezielle Oktavzeichen. Diese werden immer vor die erste Note in dieser entsprechenden Oktave geschrieben. Aber es gibt auch viele Zusatzsymbole für Vorzeichen, Taktarten, Akkorde, Pausen oder ähnliches.

Wie spiele ich ohne Noten?

Wir haben euch bereits verschiedene Notensysteme vorgestellt. Aber um musizieren zu können, braucht es diese eigentlich gar nicht. Das erste Mal, wenn wir ein neues Instrument in die Hand bekommen, versuchen wir instinktiv damit zu spielen und Töne zu erzeugen. Das gelingt mal mehr und mal weniger gut.

Aber ohne Notenkenntnisse gut zu klingen ist durchaus möglich. Vielen Chorsängern reicht der Grundton und ein gutes Gedächtnis um Melodien erstrahlen zu lassen.

Aber auch auf Instrumenten können schöne Melodien ohne Notenwissen entstehen. Es brauch lediglich eine Melodie im Kopf oder dem Kopfhörer und Ausdauer den Ton aus dem Kopf auf der Klaviatur z.B. des Akkordeons zu finden. Leichter machen es dann noch Programme wie „Synthesia“. Hier wird einem zum Beispiel in Form eines Youtubevideos gleich gezeigt, welche Taste auf dem Akkordeon gedrückt werden muss. Welcher Ton das ist, wie viele Einheiten dieser lang ist und in welcher Tonlage das Stück ist? All das spielt keine Rolle fürs erfolgreiche Spielen.

Noch leichter wird es dann bei Computerspielen wie Guitar Hero. Man drückt im richtigen Moment die richtige Farbe einer bunten Plastikgitarre und die Musik erklingt. Manchmal braucht es nicht die größten Musikkenntnisse um ein Gitarrenheld oder Popstar zu werden.

Was ist ein Medley?

Wen es eines gibt, das unser Orchester liebt, dann sind das Medleys. Was um alles in der Welt das sein soll, fragt ihr euch?

Mit dem Begriff „Medley“ (englisch: „Gemisch“) bezeichnet man ein Musikstück, das aus mehreren Teilen verschiedener Kompositionen besteht. Die einzelnen Teile gehen dabei fließend ineinander über, sodass eine runde und stimmige Zusammenstellung mehrerer Musikstücke entsteht. Der Begriff wurde bereits in der englischen Renaissancemusik gebraucht.

Ein Medley ist meist thematisch. Zum einen kann es Musik von einem bestimmten Interpreten oder einer bestimmten Band enthalten, bei uns im Repertoire befindet sich beispielsweise ein Medley von Udo Jürgens und eines von den Prinzen.

Zum anderen können die Musikstücke aber auch unter inhaltlichen Gesichtspunkten zusammengefasst werden. So gibt es im BAO unter anderem eine Zusammenstellung mit russischer Musik und eine mit lauter Liedern über Rosen.

Darüber hinaus kann ein Medley auch komplett aus Liedern eines bestimmten Genres bestehen, so wie bei uns das Gospelmedley und das Rock’n’Roll-Medley.

Was ist ein Arrangement?

Ein Arrangement ist die Bearbeitung eines Musikstücks für eine bestimmte Besetzung. Durch ein Arrangement wird in der Musik ein Musikwerk in seiner ursprünglichen Ausdrucksform verändert. Ein Arrangeur kann verschiedene musikalische Gestaltungsmittel, zum Beispiel Besetzung, Melodie, Harmonie, Rythmik oder Tempo, ebenso wie ein Komponist nutzen. Außerdem ist es möglich, im Tonstudio bei einer Tonaufnahme selbst oder bei der Nachproduktion eines Stückes Echo- , Sound- oder Nachhalleffekte einzusetzen.

Bereits im 20.Jahrhundert entstanden im Jazz, Blues Pop oder der Volksmusik Arrangements. Hierbei ergaben sich den Musikern und Sängern größere Freiheiten der Interpretation eines Musikstückes, da in diesen Musikbereichen oft nur Melodielinie und Harmoniefolge vorgegeben waren. Der Arrangeur hatte hier die Aufgabe, anhand dieser wenigen Vorgaben ein Arrangement zu produzieren, welches den Musikern genauere Angaben oder Ausführungsmöglichkeiten gibt, beispielsweise mithilfe von Audiobeispielen oder mündlichen Absprachen.

Das Arrangement soll dem Zuhörer eine weitere Variante der Interpretation des Originals nahe bringen. Heute wird insbesondere bei elektronischer und Popmusik unter dem Arrangement mitunter auch ein Teil der Bearbeitung gezählt, welcher streng genommen eher als Teil der Komposition gesehen wird bzw. einem Remix nahekommt. Als Arrangeur ist oft jemand angegeben, der bei einer bereits fertigen Aufnahme noch einmal am Aufbau des Musikstückes gearbeitet hat.

Was ist Mehrstimmigkeit?

Wenn mehrere musikalische Stimmen gleichzeitig erklingen, wird dies als Mehrstimmigkeit bezeichnet.

Hier gibt es die Homophonie, bei der die Stimmen rhythmisch gleich sind und die Musik im Wesentlichen als Aufeinanderfolge von Akkorden erscheint. Bei der Polyphonie sind die Stimmen selbstständig in Musik und Rhythmus.

Für die übersichtliche Darstellung aller Stimmen wird eine Partitur verwendet, die dadurch ein gutes Hilfsmittel für den Dirigenten ist. In dieser werden die Stimmen im jeweiligen Notenliniensystem übereinander angeordnet und mit senkrechten Taktstrichen verbunden. Dadurch können der Verlauf der Einzelstimmen, die Koordination und die Zusammenklänge abgelesen werden.

Notensysteme für andere Instrumente

Für die meisten Instrumente wird das bereits beschrieben Notensystem genutzt. Doch es gibt auch andere.

So wird z.B. für die Bratsche und andere Altinstrumente der sogenannte Altschlüssel (oder auch Bratschenschlüssel) verwendet. Dieser gibt an, dass der Ton c‘ auf der mittleren Notenlinie liegt.

Für die Orgel wird in der Regel zu den Notenzeilen mit Violin- und Bassschlüssel noch eine dritte Notenzeile notiert, die Noten für das Pedalspiel enthält.

Schlagzeuger nutzen ein eigenes Notensystem, welches allerdings nicht genau festgelegt ist. Daher gibt es für jedes Notenbuch eine Legende (drum key), in der erklärt ist, was ein Symbol genau bedeutet.
Bei allen einheitlich sind die fünf Notenlinien, die wir bereits kennen. Der sogenannte neutrale Notenschlüssel zeigt an, dass es nur unbestimmte Tonhöhen gibt. Metallene Einzelinstrumente (z.B. Becken) werden mit einem x-förmigen Notenkopf dargestellt, die ovalen Notenköpfe stehen für die Trommeln. Die Position der Notenköpfe zeigt an, welches Instrument angeschlagen werden soll. Im oberen Bereich befinden sich die Becken, im unteren Bereich die großen, tiefen Trommeln, welche mit den Füßen bedient werden und im mittleren Bereich die kleineren, höheren Trommeln. Notenwerte etc. bleiben unverändert und haben die uns bekannte Bedeutung.

Möchte man die Gitarre nur als Begleitinstrument nutzen, kann man diese Akkorde auch über Griffbilder bzw. Chords darstellen. Dazu wird der Gitarrenhals verbildlicht. Die sechs waagerechten Linien stellen hierbei die Gitarrensaiten dar. Auf diesen Linien befinden sich Kreise, die angeben, dass an dieser Stelle die Saite gedrückt werden soll. Die vorhandenen Zahlen geben an, in welchem Bund die entsprechende Saite gegriffen bzw. welcher Finger dafür benutzt werden soll. Weitere Symbole weisen auf die spezielle Spieltechnik hin.